In diesem Bereich erhalten Sie Informationen zur englischen Sprache, z.B. Grammatik oder Idiomatik. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
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Milliarde und Billion

One billion

In der Vergangenheit bezog sich das Wort „billion“ (British English) auf 1,000,000,000,000, während in den USA die Zahl 1,000,000,000 gemeint war.

Inzwischen wird auch in Großbritannien in der Regel das Wort „billion“ für 109 verwendet.

Das englische „billion“ entspricht dem deutschen Wort „Milliarde“.

Achtung: eine „Billion“ (1012) im Deutschen = one „trillion“ im Englischen

Diese Abweichungen sind auf unterschiedliche Bezeichnungskonventionen (sog. „échelle longue“ und „échelle court“) zurückzuführen. Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89chelle_longue_und_%C3%A9chelle_courte

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settlement (of employee benefit obligations)

settlement (of employee benefit obligations)

A transaction that eliminates all further legal or constructive obligation for part or all of the benefits provided under a defined benefit plan, other than a payment of benefits to, or on behalf of, employees that is set out in the terms of the plan and included in the actuarial assumptions. > IAS 19.8

Abgeltung (von Leistungsverpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern) 

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Serial Comma (Oxford Comma)

Verwendung des Kommazeichens bei Aufzählungen (in der Regel in Verbindung mit and, or, nor). Es handelt sich lediglich um eine „Kann-Regel“. Oxford University Press verwendet diese Form bereits seit mehr als 100 Jahren, daher die Bezeichnung „Oxford Comma“. Die Regel findet allerdings auch bei anderen Verlagshäusern (oft auch in den USA) Anwendung.

Beispiel:

OHNE SERIAL COMMA – Spain, Italy and France

MIT SERIAL COMMA – Spain, Italy, and France

 

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Plural und Apostroph

Plural

Im Englischen verwendet man keinen Apostroph, um eine Pluralform darzustellen. Die Mehrzahl von „video“ ist somit „videos“, nicht „video’s“ (die als „greengrocer’s apostrophe“ verpönte Schreibweise). Namen, Abkürzungen und Zahlen werden somit wie folgt dargestellt:

the Joneses, CDs, SUVs, the 1990s

Ein Apostroph kann allerdings gesetzt werden, um die tatsächliche Bedeutung eines Wortes deutlicher zu machen, z.B. wenn Buchstaben oder Symbole als Objekte dargestellt werden:

dot the i’s and cross the t’s (idiomatischer Ausdruck)

she can’t tell her M’s from her N’s (idiomatischer Ausdruck)

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yet

Verwendung von „have yet“

We have yet to decide what action to take = We have not yet decided what action to take

We have yet to see any improvement = We have not seen any improvement yet

 

Verwendung von „as yet“

An as yet unpublished report

as yet = until now or until a particular time in the past

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„a“ und „an“

a/an

Vor einem normalen Vokal oder Diphthong (Doppellaut oder „gliding vowel“) erscheint der unbestimmte Artikel „an“. Beispiel: an actor, an eagle, an illness, an uncle.

Vor einen Konsonanten steht in der Regel der unbestimmte Artikel „a“. Beispiel: a book, a house.

Achtung: Die Aussprache entscheidet!

Vor einer Silbe, die in der schriftlichen Form mit einem Vokal beginnt aber konsonantisch gesprochen wird, erscheint der unbestimmte Artikel „a“. Beispiel: a unit, a eulogy – hier wird das „u“ in „unit“ wie „you“ gesprochen (ebenfalls das „eu“ in eulogy).

Bei einem stillen „h“ wird „an“ verwendet. Beispiel: an hour, an honour

Uneinigkeit besteht hinsichtlich der Vorgehensweise bei H-Wörtern, bei denen die erste Silbe unbetont ist. Im modernen Sprachgebrauch verwendet man hier allerdings ein „a“. Beispiel: a historical statt an historical. An hotel beispielsweise gilt heute als altmodisch.

a/an bei Abkürzungen

Bei Einzelbuchstaben bzw. Buchstabengruppen entscheidet die Aussprache: a KLM flight (kei), an FA cup final (ef), an SUV (es), an NUC decision (en).

Bei Akronymen, die mit einem Konsonanten beginnen, verwendet man allerdings das „a“, z.B. a NATO decision (NATO wird wie ein Wort ausgesprochen).

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Double Dutch

Die englischen Wörter „booze“ (ugs. „alkoholisches Getränk“ bzw. als Verb „trinken“), „gin“ (Gin – das alkoholische Getränk) und „brandy“ (Weinbrand) entstammen der mittelniederländischen (ca. 1150 bis 1500) bzw. niederländischen Sprache.

„to booze“ leitet sich von dem mittelniederländischen Begriff „busen“ ab (schweres Trinken, saufen). „Gin“ ist die abgekürzte Form von „Genever“ und „brandy“ kommt von „brandewijn“ (17. Jh.).

* double Dutch ist das englische Pendant zu „Kauderwelsch“, d.h. etwas Unverständliches

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Nachweispflicht für Exportunternehmen

Neue Nachweispflichten für Unternehmen, die Waren umsatzsteuerfrei ins europäische Ausland liefern.

Ab dem 01.10.2013 gelten die geänderten Regelungen für den Beleg- und Buchungsnachweis (§17a Umsatzsteuerdurchführungsverordnung). Der Kunde muss nun bestätigen, dass die Ware tatsächlich im EU-Ausland angekommen ist. Ohne diese Bestätigung ist die Steuerfreiheit der Lieferung gefährdet. Das Bundesfinanzministerium (BMF) stellt entsprechende Musterdokumente zur Verfügung (DE, EN und FR, Seiten 13, 14 und 15 der PDF). Nachweise in anderen Sprachfassungen bedürfen einer beglaubigten Übersetzung. Gern stehen wir Ihnen unterstützend zur Seite.

BMF-Musterdokumente

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Cut the mustard

Cut the mustard

„Cut the mustard“ (wörtlich „den Senf schneiden“) bedeutet „den Anforderungen entsprechen“, „es bringen“, „etwas gut machen“.

Beispiel: „I didn’t cut the mustard as a rugby player.“

Herkunft: „mustard“ (Senf bzw. Senf-Pflanze) ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für etwas, das besonders gut oder gelungen ist. „I’m the mustard in the salad“. Das Wort „cut“ (etwas schneiden) weist auf den Vorgang der Pflanzenernte hin, d.h. die besten Pflanzen auswählen.

 

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Falscher Freund

Auf linguistischer Ebene handelt es sich bei falschen Freunden um Wörter, die in mehreren Sprachen in gleicher oder ähnlicher Form vorkommen, sich jedoch in ihrer Bedeutung unterscheiden.

Beispiele Englisch/Deutsch:

actual <> aktuell … englische Bedeutung „tatsächlich“
gift <> Gift … englische Bedeutung „Geschenk“, „Gabe“, „Talent“

Leider kommt es dadurch immer wieder zu fehlerhaften Übersetzungen, insbesondere wenn die Nuancen der Ziel- bzw. Quellsprache nicht bekannt sind. So wird beispielsweise die Aussage „Wir bieten Ihnen erstklassige Perspektiven“ häufig mit „We can offer you excellent perspectives“ übersetzt. Korrekt wäre hier „We can offer you excellent prospects“ (oder opportunities). Im Englischen ist „perspective“ wie folgt definiert:

1. A particular attitude towards sth

2. The ability to think about problems and decisions in a reasonable way without exaggerating their importance

3. The art of creating an effect of depth and distance in a picture

4. A view, especially one in which you can see far into the distance

Im Englischen wird „perspective“ somit nie für „opportunity“ verwendet. Genau das ist jedoch im Deutschen gemeint (Aussicht, Chance, Gelegenheit). „We can offer you excellent perspectives“ ergibt somit keinerlei Sinn. Problem: Selbst muttersprachige Übersetzer verwenden häufig diese fehlerhafte Formulierung.

Weitere Problembereiche:

wobei <> whereby
konsequent <> consequent

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