„a“ und „an“

a/an

Vor einem normalen Vokal oder Diphthong (Doppellaut oder „gliding vowel“) erscheint der unbestimmte Artikel „an“. Beispiel: an actor, an eagle, an illness, an uncle.

Vor einen Konsonanten steht in der Regel der unbestimmte Artikel „a“. Beispiel: a book, a house.

Achtung: Die Aussprache entscheidet!

Vor einer Silbe, die in der schriftlichen Form mit einem Vokal beginnt aber konsonantisch gesprochen wird, erscheint der unbestimmte Artikel „a“. Beispiel: a unit, a eulogy – hier wird das „u“ in „unit“ wie „you“ gesprochen (ebenfalls das „eu“ in eulogy).

Bei einem stillen „h“ wird „an“ verwendet. Beispiel: an hour, an honour

Uneinigkeit besteht hinsichtlich der Vorgehensweise bei H-Wörtern, bei denen die erste Silbe unbetont ist. Im modernen Sprachgebrauch verwendet man hier allerdings ein „a“. Beispiel: a historical statt an historical. An hotel beispielsweise gilt heute als altmodisch.

a/an bei Abkürzungen

Bei Einzelbuchstaben bzw. Buchstabengruppen entscheidet die Aussprache: a KLM flight (kei), an FA cup final (ef), an SUV (es), an NUC decision (en).

Bei Akronymen, die mit einem Konsonanten beginnen, verwendet man allerdings das „a“, z.B. a NATO decision (NATO wird wie ein Wort ausgesprochen).

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